03 Aug

Hersteller KUKA mit Gewinneinbruch

Nachdem der Hersteller von Leichtbaurobotern KUKA von Midea aus China übernommen wurde, kam es nun zu einem Gewinneinbruch. Verantwortlich dafür sind die Sonderkosten für die Übernahme durch den chinesischen Konzern und das Aufschieben von Aufträgen in das zweite Kalenderhalbjahr. Bis Mittwoch haben die Aktionäre noch Zeit, auf das Übernahmeangebot aus Fernost einzugehen.

Midea hält bereits 86 Prozent der Aktien. Die mehr als 12.000 Arbeitsplätze sollen bis 2023 sicher sein. Die Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme durch Midea hatten die Augsburger jüngst auf 30 Millionen Euro beziffert. Dazu zählen Aufwendungen etwa für Beratungskosten und Kosten für Mitarbeiter-Aktienprogramme.

Quelle: Heise.de
Der Gewinn betrug im zweiten Quartal zwei Drittel weniger als noch im ersten Quartal des Jahres; auch der Umsatz sank um 7% auf gut 700 Millionen Euro. Der Ebit sank um 62%, der Gewinn um 64% auf 9,5 Millionen Euro.

27 Jun

Roboterbauer Kuka bekommt Übernahmeangebot aus China

Der Roboterbauer Kuka könnte schon bald vom chinesischen Konzern Midea übernommen werden, so berichtete z.b. heise.de das die Vereinbarung kurz bevorstehe; Mideas Angebot beinhaltet dabei viele Garantien. Durch eine Vereinbarung der Investoren sollen alle Kuka-Standorte auf der Welt festgeschrieben werden, die Stellen sind ebenfalls garantiert.

Midea hatte vor rund einem Monat angekündigt, mehr als 30 Prozent an Kuka übernehmen zu wollen. Die Chinesen bieten 115 Euro je Aktie. […] Nach dem Brexit-Votum war der Kurs der Kuka-Aktie am Freitag auf 107,35 Euro abgerutscht.

Darüber hinaus solle der Hauptsitz der Firma weiterhin in Augsburg bleiben und sich nicht nach China verlagern. Diese Regelung soll, anders als üblich, sogar bis 2023 gelten. Nach Klärung letzter Details könne die Unterschrift schon in einigen Tagen erfolgen, so verschiedene Quellen.

China ist für Kuka ein idealter Wachstumsmarkt in Hinblick auf die Roboter- und Automationstechnik, dies war den Augsburgern natürlich auch schon länger klar. Zusammen mit einem solchem wachsenden Markt kann Kuka weiterhin erfolgreich bei wichtigen Zukunftstechnologien der Industrie 4.0 aktiv sein.