20 Jun

Ford setzt auf kollaborierende Roboter

Kollaborierende Roboter bzw. Leichtbauroboter sind endgültig in der Industrie angekommen. Eine aktuelle Pressemitteilung von Ford beweist die Weitsicht des Autoherstellers, der nun in der Kölner Ford Fiesta-Fertigung die neueste Generation der Leichtbauroboter mit modernster Sensorik einsetzt. Diese sind komplett in die Montagelinie eingebunden, eine so vollständige Integration der neuen Technik hat es in der Fahrzeugmontage bisher noch nicht gegeben.

Die Aufgabe des neuen Systems ist die Überkopf-Arbeit beim Einbau der Stoßdämpfer, wodurch die Mitarbeiter entlastet werden. Diese direkte Erleichterung der Mitarbeiter ist eines der großen Ziele von Industrie 4.0. In diesem Fall platziert der Mensch (der Mitarbeiter) die Schrauben und den Stoßdämpfer, bevor er dem Roboter mittels Berührung einen Impuls zur Kontrolle der Position von Schrauben und Stoßdämpfer gibt. Ist der Roboter beim Radhaus angelangt, kontrolliert der Mitarbeiter zum letzten Mal die Position, geführt über einen Haltegriff am Roboter und kann dann das Signal zum Schrauben geben.

„Insgesamt verfügt die Ford Endmontage damit aktuell über vier dieser Leichtbauroboter, die im Bereich der Stoßdämpfermontage genutzt werden. Die bisherigen Rückmeldungen der Mitarbeiter an den Arbeitsstationen sind sehr positiv. Danach hat sich ihre körperliche Belastung merklich reduziert“,  so ein Vertreter der Ford-Werke GmbH.

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