03 Aug

Hersteller KUKA mit Gewinneinbruch

Nachdem der Hersteller von Leichtbaurobotern KUKA von Midea aus China übernommen wurde, kam es nun zu einem Gewinneinbruch. Verantwortlich dafür sind die Sonderkosten für die Übernahme durch den chinesischen Konzern und das Aufschieben von Aufträgen in das zweite Kalenderhalbjahr. Bis Mittwoch haben die Aktionäre noch Zeit, auf das Übernahmeangebot aus Fernost einzugehen.

Midea hält bereits 86 Prozent der Aktien. Die mehr als 12.000 Arbeitsplätze sollen bis 2023 sicher sein. Die Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme durch Midea hatten die Augsburger jüngst auf 30 Millionen Euro beziffert. Dazu zählen Aufwendungen etwa für Beratungskosten und Kosten für Mitarbeiter-Aktienprogramme.

Quelle: Heise.de
Der Gewinn betrug im zweiten Quartal zwei Drittel weniger als noch im ersten Quartal des Jahres; auch der Umsatz sank um 7% auf gut 700 Millionen Euro. Der Ebit sank um 62%, der Gewinn um 64% auf 9,5 Millionen Euro.

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